Wie werden Schuhe verkauft?- Neue Konzepte sind gefragt

Titel:
„Jedes zehnte Paar Schuhe wird onlinegekauft“

Subline:
Die zweite Auflage der Kooperationsstudie „BBE-Markt:Monitor Schuhmode 2014“ erkennt eine Neuausrichtung im stationären Handel.

Meldung:
Köln/München. Schuhe sind „mega angesagt“. Denn Schuhe sind Lifestyle und Ausdruck von Individualität, weiß man bei Brandmasters, einer Düsseldorfer Agentur, die in der Lifestyle-Orientierung das Zukunftsrezept auch für stationäre Fachgeschäfte sieht. Ein Rezept hat der Fachhandel in der Tat nötig. Denn die jetzt neu aufgelegte Kooperationsstudie „Markt:Monitor Schuhmode 2014“ von BBE Handelsberatung und Marketmedia24 sieht den stationären Schuhfachhandel auf der Verliererstraße. Immerhin konnten Versender/Online-Händler ihren Umsatz von 2009 bis 2013 um 391 Prozent steigern. Doch es ist nicht ausgemacht, ob dieser Siegeszug den stationären Fachhandel bis zum Jahr 2020 in die Nische drängt oder ob er selbst über das Internet wächst. Bis zu 45 Prozent Marktanteil sind für ihn laut Marketmedia24 möglich, zudem die Marktszenarien bis 2020 auf jeden Fall positiv sind. Mit über 9 Milliarden Euro Marktvolumen könnte der Schuhmarkt dann sogar seinen Traumwert von 2007 übertreffen.

Vier Jahre nach Erscheinen des ersten „Markt:Monitor Schuhmode“ nehmen Marktanalytiker und Experten diese Branche, deren Teilnehmer, Entwicklungen und Perspektiven komplett neu unter die Lupe. Dabei wird deutlich: Schuhmode ist ein Markt mit starker Dynamik. So wuchs von 2009 bis 2013 das Marktvolumen für Schuhe zwar insgesamt um 6,6 Prozent, doch im Verlauf wechselten sich stärkere und schwächere Jahre ab. 2013 zählt nach den vorläufigen Hochrechnungen von Marketmedia24 mit minus 0,3 Prozent zu den schwächeren Jahren.

Gleichzeitig stimmen viele Experten und Betroffene den Abgesang auf den unprofilierten stationären Fachhandel an. Andere jedoch erkennen eine Neuausrichtung vor allem der stationären Wettbewerber. Dazu Pressemitteilung zählt BBE-Branchenexperte Peter Frank zum Beispiel die neuen Kleinflächen für Monolabels ebenso wie neue großflächige Konzepte mit mehreren 1.000 qm Verkaufsfläche. Stationäre Antworten auf die Big Player des Internets, die mit „riesiger Auswahl, wertigem Ladenbau, Beratung durch geschulte Fachkräfte und zum Teil mit einem Hauspreis, der durchschnittlich etwa 10 Prozent unter UVP liegt“ punkten. Ob groß oder klein, entscheidend ist in jedem Fall eine klare, für den Endverbraucher erkennbare Positionierung.

Gleichzeitig arrangieren sich die Marktteilnehmer mit dem Online-Geschäft. Hier werden übrigens nicht nur nach Zalando-Manier mit gigantischen Budgets Marktanteile erkauft, sondern hier wird in der Tat auch Geld verdient. Die Renditeerwartungen sollen denen von stationären Geschäften ähneln. „Bereits jedes zehnte Paar Schuhe wird online gekauft“, und für einige Hersteller sind Internet-Pure-Player bereits die umsatzstärksten Kunden geworden, verlautbarte Ralph Rieker, Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L) e.V. jüngst in der Presse.

Auf allen Branchenstufen wird daran gearbeitet, dass der Fachhandel im Internet den Fuß in die Tür bekommt. Marken und Unternehmen entwickeln neue Vertriebsstrategien und Online-Konzepte für ihre Händler. Einkaufsverbände – allen voran die ANWR Group mit dem Online-Marktplatz www.schuhe.de – helfen mit Konzepten. Und der Bundesverband des Deutschen Schuheinzelhandels (BDSE), Köln, unterstützt die Einführung von EDI und standardisierter Abläufe für das Multichannel-Management. Denn Flächenwachstum, sinkende Flächenproduktivität, schlechte Renditen und Lagerumschlag stellen manchen Fachhändler vor die Existenzfrage. Vor allem sind Frequenz und Mieten die „Knackpunkte“, sagt Johannes Nölscher, Schuh Kaufmann, Heilbronn. Und bei manchem nimmt die Rabattits eine höchst gefährliche Form an, warnt Brigitte Wischnewski, Geschäftsführerin vom Schuhhaus Meyer in Lübbecke und BDSE-Präsidentin. Dabei stieg die Pro-Kopf-Ausgabe für Schuhe von durchschnittlich 89 Euro in 2009 auf fast 106 Euro in 2013 an.

Aber gerade kleine Händler, die keinerlei Möglichkeit haben, an der Entwicklung im Internet zu partizipieren leben darum gefährlich, ist elaboratum Geschäftsführer Stefan Mues überzeugt: „Es wird wohl künftig einen stärkeren Ausleseprozess geben: Das digitale Prekariat versus digitale Nutznießer.“

Beim Blick in die weitere Zukunft (bis 2020) stimmt die szenarische Analyse der Marktdaten dagegen durchweg optimistisch: Denn sowohl die Bevölkerungsentwicklung als auch die Konsumbelebung werden das Marktvolumen für Schuhe wachsen lassen, lautet ein Fazit der neuen Kooperationsstudie „Markt:Monitor Schuhmode 2014“ von BBE Handelsberatung und Marketmedia24. „Die Hauptverantwortung für mehr Schwung auf dem Schuhmarkt und damit für die Realisierung der bestehenden Potenziale liegt bei den Herstellern und Händlern.“

Die neue BBE-Studie „Markt:Monitor Schuhmode 2014“ ist zum Preis von 650,00 Euro zzgl. MwSt. in Kürze zu beziehen unter studien@marketmedia24.de, Stichwort: Schuhe 2014 oder sie steht zum direkten Download unter www.marktdaten24.com bereit. Bildquelle:kein externes Copyright

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